Hashimoto Thyreoiditis

Warum dein Körper gegen sich selbst arbeitet (und wie du ihn wieder unterstützen kannst)

Ivonne Adams, 🔄 am 06.04.2026

⏱️ Lesedauer: ca. 5-6 Minuten

Das Gewicht verändert sich, die Stimmung schwankt und manchmal fühlst du dich einfach nicht mehr wie du selbst. Du bist müde, obwohl du genug schläfst. Deine Energie reicht nicht mehr für den Tag.Und dann kommt irgendwann die Diagnose: Hashimoto Thyreoiditis.

Für viele ist das erstmal ein Schock. Und gleichzeitig auch eine Erleichterung, weil man endlich einen Namen für das hat, was dich schon so lange belastet. Aber oft beginnt hier genau die eigentliche Unsicherheit und Verwirrung.

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Was ist Hashimoto Thyreoiditis?

Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung. Das bedeutet, das Immunsystem richtet sich gegen den eigenen Körper – in diesem Fall gegen die Schilddrüse.

Der Körper erkennt die Schilddrüse nicht mehr als „zugehörig“, sondern als etwas, das bekämpft werden muss. Dadurch entsteht eine dauerhafte Entzündung, die das Gewebe der Schilddrüse nach und nach zerstört.

Das führt langfristig dazu, dass die Schilddrüse immer weniger Hormone produziert und der Körper in eine Unterfunktion rutscht.

Das passiert nicht von heute auf morgen, sondern schleichend. Und genau deshalb wird Hashimoto oft lange nicht erkannt.

Warum Hashimoto Thyreoiditis so viele verschiedene Symptome macht

Das Schwierige an Hashimoto Thyreoidits ist, dass es sich nicht bei jeder Frau gleich zeigt.

Am Anfang kann es Phasen geben, in denen die Schilddrüse kurzzeitig überaktiv ist, bevor sie in die Unterfunktion geht. Dadurch entstehen sehr unterschiedliche Symptome, die oft nicht sofort miteinander in Verbindung gebracht werden.

Typische Beschwerden sind:

  • starke Erschöpfung und Antriebslosigkeit
  • Gewichtszunahme oder Schwierigkeiten abzunehmen
  • Konzentrationsprobleme oder Brain Fog
  • Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen
  • Haarausfall und trockene Haut
  • Kälteempfindlichkeit
  • Verdauungsprobleme

Viele Frauen sagen irgendwann: „Ich bin nicht mehr ich selbst.“

Warum Hashimoto mehr ist als nur ein Schilddrüsenproblem

Und das ist ein ganz wichtiger Punkt. Hashimoto  Thyreoiditis betrifft zwar die Schilddrüse, aber die Ursache liegt oft tiefer im System. Es geht nicht nur um Hormone, sondern auch um das Immunsystem, den Darm und das gesamte innere Gleichgewicht.

Ein großer Teil deines Immunsystems sitzt im Darm. Wenn der Darm nicht stabil ist, kann das Immunsystem aus dem Gleichgewicht geraten und beginnen, falsch zu reagieren.

Gleichzeitig spielt die Nährstoffversorgung eine enorme Rolle. Der Körper braucht bestimmte Vitamine und Mineralstoffe, um Entzündungen zu regulieren und Hormone zu bilden.

Wenn diese fehlen oder nicht richtig aufgenommen werden, verstärkt sich das Problem oft weiter.

Die Verbindung zwischen Hashimoto Thyreoidits und dem Darm

Viele Frauen mit Hashimoto Thyreoidits haben oft gleichzeitig Darmbeschwerden, auch wenn sie diese nicht immer direkt wahrnehmen.

Das kann sich zeigen durch:

  • Blähungen oder Völlegefühl
  • Unverträglichkeiten
  • eine gestörte Verdauung
  • oder auch ein sogenanntes Leaky Gut

Wenn die Darmschleimhaut geschwächt ist, können Stoffe in den Körper gelangen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Das Immunsystem reagiert darauf, so dass sich  eine Autoimmunreaktion verstärken kann.

Das bedeutet: Der Darm ist oft ein Schlüsselpunkt, wenn es um Hashimoto Thyreoidits geht.

 

Was du bei Hashimoto Thyreoidits noch tun kannst außer L-Thyroxin einzunehmen

Schulmedizinisch wird meist L-Thyroxin verordnet. L-Thyroxin ist ein künstlich hergestelltes Schilddrüsenhormon, genauer gesagt das Hormon T4. Es wird eingesetzt, wenn die Schilddrüse nicht mehr ausreichend Hormone produziert, zum Beispiel bei einer Schilddrüsenunterfunktion oder bei Hashimoto Thyreoidits.

Darüber hinaus geht es auch darum, den Körper zu unterstützen und Schritt für Schritt zurück ins Gleichgewicht zu bringen.

Ein paar wichtige Ansatzpunkte sind:

  • den Darm zu stärken und zu regenerieren
  • Entzündungen im Körper zu reduzieren
  • auf eine nährstoffreiche Ernährung zu achten
  • den Blutzucker stabil zu halten
  • Stress zu reduzieren, weil er das Immunsystem direkt beeinflusst

Und vor allem: wieder lernen, deinem Körper zuzuhören. Denn vielleicht fühlt es sich manchmal so an, als würde der Körper gegen dich arbeiten. Aber in Wahrheit versucht er dich zu schützen.

Hashimoto Thyreoidits ist eine Reaktion. Ein Signal, dass etwas im System aus dem Gleichgewicht geraten ist.

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Ivonne Adams Ringana Partnerin

Hi, ich bin Ivonne.

👉 Ich bin seit 2013 Heilpraktikerin, verheiratet und Mama von 2 Kids.

👉 Ganzheitliche Gesundheit ist mein Herzensthema - denn wir können mehr für unsere Gesundheit tun, als uns oft bewusst ist. Mein Motto: "Werde zur besten Ärztin für dich selbst 👑" 

👉 Genau diesen Weg bin ich gegangen und habe immer mehr über Zusammenhänge im Körper und Beschwerden verstanden. Wegen meiner eigenen Beschwerden (erschöpft und eine autoimmune Schilddrüsenerkrankung wurde ich letztlich Heilpraktikerin, später auch klassisch Homöopathin. Irgendwann kam die Darmgesundheit und auch Ernährung dazu. 

👉 Meine Naturheilpraxis vor Ort habe ich 2022 hinter mir gelassen. Echte Heilung und Begleitung braucht Zeit und Ressourcen - viele Frauen haben jahrelang Beschwerden. Diese Beschwerden lassen sich nicht in einem einzelnen Termin abhandeln. Deshalb sind meine Begleitungen kombiniert mit einem längeren Coaching, um so das bestmögliche Ziel zu erreichen. Hier findest du meine aktuellen Angebote zum Thema Darmprobleme & Mikrobiomanalyse. 

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Über die Autorin

Ivonne Adams ist Heilpraktikerin und Homöopathin mit Schwerpunkt auf Darm- und Frauengesundheit ab 40. Ihre eigene Hashimoto-Diagnose als junge Erwachsene war zunächst ganz ihr persönlicher Weg – eine Zeit, in der vieles unklar blieb und sie selbst erst lernen musste, ihren Körper wieder zu verstehen.

Genau diese Erfahrung hat sie zur Homöopathie und schließlich in den Gesundheitsbereich geführt. Heute verbindet sie in ihrer Arbeit ganzheitliches Wissen zu Darm, Ernährung und Hormonen mit der Erfahrung, die man nur durch den eigenen Weg gewinnt – und begleitet Frauen ab 40 dabei, die Zusammenhänge hinter ihren Beschwerden zu verstehen, statt nur Symptome zu behandeln.

Weitere Infos kannst du im Bereich "Über mich" nachlesen.

Ivonne Adams Ringana Partnerin